WordPress ist das meist verwendete Content Management System der Welt. Auch wir als Agentur für Kommunikation und Design entwickeln damit mit Vorliebe neue Websites für unsere Kunden und uns selbst. Aber auch ein Internetauftritt mit WordPress braucht Systempflege und mit jedem realisierten WordPress-Projekt, steigt entsprechend das Wartungsvolumen. Da wir lieber entwickeln statt Wartungsarbeiten durchführen, spielt uns die neue automatische Hintergrund-Aktualisierung von WordPress in die Hand. Welchen Weg wir im Umgang damit unseren Kunden empfehlen, zeigt dieser Beitrag.

Fazit

Die Funktion zur automatischen Aktualisierung im Hintergrund von WordPress sollte grundsätzlich genutzt werden. Das Risiko für einen Systemausfall ist gering – und in den meisten Fällen auch der mögliche Schaden. Wir empfehlen unseren Kunden, den Funktionsumfang nach einem solchen Update gleich selbst zu überprüfen und erst bei Problemen die Agentur zu kontaktieren. Natürlich bieten wir auch einen Rundum-Service oder volle Aktualisierungskontrolle an – ganz nach Wunsch.

Kurz und bündig: _WordPress und installierte Plugins brauchen regelmässige Updates um sicher zu bleiben _Automatische Hintergrund-Aktualisierungen sind nur für kleinere WordPress-Releases aktiviert _Sie können nur genutzt werden, wenn der Webserver entsprechend konfiguriert ist. _Der Intervall liegt bei etwa einem Update pro Monat. _Nach jedem Update soll die Website-Funktionalität überprüft werden.

Was sind automatische Hintergrund-Aktualisierungen?

In WordPress 3.7 wurden automatische Hintergrund-Aktualisierungen eingeführt, um die generelle Update-Erfahrung und die Sicherheit zu verbessern. Standardmässig ist das Autoupdate nur für Minor Releases, welche für Wartungs- und Sicherheitszwecke herausgebeben werden, und für die Übersetzungsdateien aktiviert.

Bei WordPress gibt es vier Arten automatischer Hintergrund-Updates:

  1. Core-Updates
  2. Plugin-Updates
  3. Theme-Updates
  4. Sprachdateien-Updates

Core-Updates unterteilen sich in drei verschiedene Typen:

  1. Core-Entwicklungsupdates, auch bekannt als «bleeding edge»
  2. Minor Core-Updates, wie Wartungs- und Sicherheitsupdates
  3. Major Core-Updates (Hauptversionssprünge)

Wie pflegen wir Websites mit WordPress?

Major Core-Update installieren wir, wenn wir sie als sinnvoll erachten und sie dem Kunden einen Mehrnutzen bringen. Oder spätestens wenn Sicherheitsaktualisierungen auftauchen. In diesem Zuge werden dann ebenfalls die Plugins und ggf. das installierte Theme aktualisiert.

Für automatische Hintergrund-Aktualisierungen bieten wir unseren Kunden drei verschiedene Modelle an:

A – Full Service

Der Kunde profitiert von der automatischen Hintergrund-Aktualisierung und überlässt der Agentur die Funktionsprüfung.

B – Kundenkontrolle

Der Kunde profitiert auch hier von der automatischen Hintergrund-Aktualisierung, überprüft die Funktionalität nach einem Minor Core-Update jedoch gleich selbst und spart damit Agenturkosten.

C – Keine automatische Updates

Alle Updates werden durch die Agentur nach festzulegendem Intervall manuell vorgenommen. Die Agentur überprüft die Funktionalität nach jeglichen Updates. Sicherheitslücken werden damit nicht sofort repariert, dafür bleibt die Kontrolle für Updates in Menschenhand.

Wir meinen, Lösung B dient dem Kunden am meisten. Welche Lösung ist Ihr Favorit? Teilen Sie Ihre Einschätzung mit uns.