Tägliche Multikanalkommunikation stellt hohe Ansprüche an markennahe Bildkonzepte. Ihr Anwendungsgebiet reicht von analog zu digital, vom Geschäftsbericht bis zur Facebook-Ad, von statisch bis animiert, von introvertiert bis extrovertiert – und dazu sollte das Bildkonzept immer echt, wiedererkennbar und markig sein. Die Quadratur des Kreises kann gelingen, wie unser Bildkonzept für die Juventus Schulen zeigt. Projektleitung, Fotografie: #dezemberundjuli | Styling: Sabrina Peter | Visagistinnen-Team: Facedesign.ch | Evaluation der Botschafterinnen und Botschafter: Juventus Schulen

Im Gegensatz zur Werbekampagne mit einem konkreten Ziel, das es über einen bestimmten, möglichst kurzen Zeitraum zu erreichen gilt, findet Unternehmenskommunikation täglich und multikanalbasiert statt. Ein Unternehmen tut gut daran, für diese Art der auf Dauerhaftigkeit ausgerichteten Kommunikation über ein Bildkonzept zu verfügen, das kampagnenunabhängig und langfristorientiert funktioniert. Aktuell ist gar festzustellen, dass «Campaigning» und Unternehmenskommunikation mehr und mehr zusammenwachsen, was die Bedeutung einer flexiblen, konsistenten, crossmedialen und inhärenten Bildsprache umso mehr hervorhebt. Das Anforderungsprofil an ein solches Bildkonzept ist hoch, der Lösungsbereich jedoch entsprechend eingeschränkt.

Die Juventus Schulen wählen den Weg des fotografischen Testimonials: Echte Kundinnen und Kunden werden zu Botschaftern für das Unternehmen. Das Unternehmen selbst erfährt damit die höchste Wertschätzung überhaupt.

Fotografiert werden die Testimonials vor farbigen Hintergründen – einmal eingefärbt in der Markenfarbe und einmal in der Farbe des Schulbereiches des Testimonials. Dadurch lässt sich die Fotografie auch als Orientierungssystem nutzen. Das Bildkonzept ist bewusst verhältnismässig einfach produziert, um einen hohen Bildbedarf durch regelmässige Photoshoots sicherstellen zu können. Das Bildmaterial ist auf die Verwendung im Querformat ausgelegt, eignet sich aber auch in quadratischer und hochformatiger Anwendung – ist also sehr praktisch.

Um den Anforderungen aus der Multikanalkommunikation nachzukommen, können die Bilder zu Stop-Motion-Filmen kombiniert und mit Sprache oder Musik unterlegt werden – damit taugt dieses Bildkonzept durchaus auch für kürzere, auffällige und sympathische Spots ausserhalb einer Kampagnenorganisation, was als immenser Vorteil zu werten ist.

Die Botschafterinnen und Botschafter werden während des Photoshoots interviewed, daraus abgeleitet entstehen schriftliche Testimonials als Prosatexte und einige knappe Zitate. Es wächst damit ein abgerundetes Instrument zur täglichen Unternehmenskommunikation, das über einen langen Zeitraum lebendig gehalten werden kann und mittelfristig sogar das Potenzial hat, als Marke oder mindestens als Markenbestandteil zu wirken. Ein ganz wesentlicher Aspekt des Bildkonzeptes steckt aber in der Bildaussage selbst: Der Mensch, das Individuum mit all seinen Facetten und Bedürfnissen steht im Zentrum unseres Tuns und unserer Anstrengungen.

Das Testimonial-Bildkonzept spielt eine extrovertierte – nach aussen gerichtete – Rolle, es sorgt für Wiedererkennbarkeit und bildet damit eine Klammer um den Auftritt.

Unten stehend eine kleine Auswahl der etwa 300 nach dem Shoot ausgewählten Bildern von fast 20 Botschafterinnen und Botschaftern:

Das Bildkonzept in einer Printanwendung

Einige Impressionen des zweitägigen Shoots